Die Lasergravur verleiht Aluminiumteilen eine saubere, präzise und dauerhafte Kennzeichnung, ohne Etiketten, Tinten oder zusätzliche Komponenten hinzuzufügen. Sie lässt Ihr Produkt professionell wirken, gewährleistet die Rückverfolgbarkeit und hält realen industriellen Einsatzbedingungen stand.
Wenn Sie eine Lasergravur für Aluminiumteile auslegen oder die endgültige Kennzeichnungswirkung beurteilen müssen, liefert dieser Artikel praxisnahe Antworten.
Was ist die Lasergravur von Aluminium?
Lasergravur von Aluminium ist ein Kennzeichnungsverfahren, bei dem ein fokussierter Laserstrahl die Oberfläche eines Aluminiumteils verändert.
Der typische Tiefenbereich einer Lasergravur liegt bei 10–50 Mikrometern beziehungsweise 0,01–0,05 mm. Wird eine tiefere Markierung benötigt, ist ein spezielles Tiefengravurverfahren erforderlich.
Anstelle von Tinte, Aufklebern oder mechanischem Prägen erzeugt der Laser eine kontrollierte Kennzeichnung direkt auf der Aluminiumoberfläche. Das Ergebnis können Texte, Logos, Barcodes, QR-Codes, Seriennummern, Teilenummern, Symbole, Skalen oder dekorative Muster sein.
Der größte Vorteil ist einfach: Die Kennzeichnung wird Bestandteil der Aluminiumoberfläche.
Das macht sie sauberer, langlebiger und für Industrieteile geeigneter als viele herkömmliche Kennzeichnungsverfahren.
Lasergravur wird häufig eingesetzt für:
- Produkt-Logos
- Seriennummern
- QR-Codes
- Barcodes
- Chargennummern
- Technische Kennzeichnungen
- Warnsymbole
- Montageanweisungen
- Dekorative Oberflächendesigns
- Rückverfolgbarkeitskennzeichnungen
- Individuelle Markenkennzeichnung auf Aluminiumkomponenten
Wie läuft die Lasergravur von Aluminium ab?
Lasergravur sollte nicht nur als abschließender Dekorationsschritt betrachtet werden.
Bei der professionellen Herstellung von Aluminiumsonderanfertigungen erzielen Sie das beste Ergebnis, wenn Sie die Marke vor Beginn der Produktion planen.
Schritt 1: Überprüfen Sie die Zeichnung des Teils
Die Zeichnung sollte deutlich zeigen:
- Position markieren
- Größe der Markierung
- Inhalt des Textes
- Logo Richtung
- Toleranzsensible Bereiche
- Anforderung an die Oberflächengüte
- Menge
- Anwendungsumgebung
Ein kleiner Fehler bei der Markierungsposition kann nach der Montage zu einem großen Problem werden. Deshalb ist die Überprüfung der Zeichnung so wichtig.
Schritt 2: Oberflächenbehandlung vor der Lasergravur auswählen
Die Oberflächenbehandlung ist häufig der Schlüssel zu einem guten Lasergravurergebnis.
Zum Beispiel: Ein Kunde kann ein schwarzes Logo auf einem silberfarbenen Teil verlangen. Dafür kann ein anderes Verfahren nötig sein als für ein weißes Logo auf einem schwarzen Teil.
Ein Einkäufer kann einen langlebigen QR-Code auf einer industriellen Aluminiumkomponente verlangen. Dafür können Faserlaserbeschriftung oder eine tiefere Gravur statt einer einfachen dekorativen Gravur erforderlich sein.
Ein Kunde kann eine hochwertige kosmetische Oberfläche für ein Aluminiumgehäuse verlangen. Das kann Sandstrahlen, Eloxieren und eine sorgfältig kontrollierte Lasermarkierung erfordern.
Das beste Ergebnis erzielen Sie, wenn die Oberflächenbeschaffenheit und die Markierungsmethode gemeinsam ausgewählt werden.
Schritt 3: Laserparameter testen
Die Lasergravur von Aluminium erfordert kontrollierte Parameter.
Wichtige Parameter sind:
- Laserleistung
- Markierungsgeschwindigkeit
- Frequenz
- Dauer des Impulses
- Energie pulsieren
- Brennweite
- Abstand zwischen den Zeilen
- Anzahl der Durchgänge
- Auswahl des Objektivs
- Fokus Genauigkeit
Es gibt keine universelle Einstellung, die für jedes Aluminiumteil funktioniert.
Selbst zwei Aluminiumteile mit der gleichen Legierung können sich unterschiedlich markieren, wenn eines poliert und das andere sandgestrahlt ist. Ein schwarz eloxiertes Teil kann andere Parameter erfordern als ein natur eloxiertes Teil. Eine pulverbeschichtete Oberfläche kann sich je nach Beschichtungsstärke und Farbe verändern.
Aus diesem Grund sind professionelle Tests wichtig.
Das Ziel ist nicht nur, ein Zeichen zu setzen. Das Ziel ist es, immer wieder das richtige Zeichen zu setzen.
Schritt 4: Muster vor der Serienproduktion freigeben
Bei kundenspezifischen Aluminiumteilen schützt die Musterfreigabe sowohl den Käufer als auch den Hersteller.
Eine Probe kann das bestätigen:
- Kontrast markieren
- Logo Klarheit
- QR-Code scanbar
- Lesbarkeit von Text
- Tiefe der Markierung
- Aussehen der Oberfläche
- Reaktion der Beschichtung
- Genauigkeit der Position
- Machbarkeit der Chargenproduktion
Dies ist besonders wichtig, wenn das Teil für den Kunden bestimmt ist, im Außenbereich verwendet wird oder Rückverfolgbarkeit erfordert.
Ein Muster ist billiger als eine misslungene Produktionscharge.
Schritt 5: Serienproduktion und Qualitätskontrolle
Nach der Musterfreigabe kann die Lasergravur in die Serienproduktion überführt werden.
Bei Aluminiumteilen, die stranggepresst, CNC-bearbeitet, eloxiert, pulverbeschichtet und beschriftet werden müssen, kann ein einziger Lieferant mit integriertem Produktionswissen Kommunikationsfehler reduzieren.
Die besten Aluminiumoberflächen für Lasergravur
Die Oberfläche ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren bei der Lasergravur von Aluminium.
Unterschiedliche Oberflächenbehandlungen führen bei der Lasergravur von Aluminium zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die Auswahl sollte anhand des vorgesehenen Einsatzfalls erfolgen.
Eloxiertes Aluminium

Eloxiertes Aluminium gehört in der Regel zu den besten Oberflächen für Lasergravur.
Eloxieren erzeugt eine kontrollierte Oxidschicht auf der Aluminiumoberfläche. Diese Schicht kann transparent, schwarz, rot, blau, goldfarben oder in anderen Farben ausgeführt sein. Wenn der Laser die eloxierte Oberfläche markiert, kann er die eingefärbte Schicht abtragen oder verändern und so ein sauberes, kontrastreiches Ergebnis erzeugen.
Schwarz eloxiertes Aluminium erzeugt häufig eine helle weiße oder silberfarbene Markierung. Deshalb wird es häufig verwendet für:
- Namensschilder aus Aluminium
- Bedienfelder
- Elektronikgehäuse
- Messskalen
- Marken-Logos
- QR-Codes
- Produktetiketten
- Industrieschilder
Bei kundenspezifischen Aluminiumteilen ist eloxiertes Aluminium häufig die sicherste Wahl, wenn der Einkäufer eine saubere, professionelle und dauerhaft wirkende Kennzeichnung wünscht.
Die Eloxalfarbe ist jedoch entscheidend.
Eine weiße Markierung auf schwarzer Eloxalschicht ist normalerweise gut sichtbar. Auf transparenter Eloxalschicht bietet eine weiße Markierung möglicherweise nicht genügend Kontrast. Natur eloxiertes Aluminium kann statt einer weißen eine schwarze Markierung erfordern.
Pulverbeschichtetes Aluminium

Pulverbeschichtetes Aluminium kann ebenfalls lasergeätzt werden.
In diesem Fall wirkt der Laser üblicherweise auf die Beschichtung und nicht nur auf das darunterliegende Aluminium. Er kann die Pulverbeschichtung abtragen, verfärben oder karbonisieren und dadurch eine sichtbare Kennzeichnung erzeugen.
Pulverbeschichtetes Aluminium erfordert jedoch eine sorgfältige Parametersteuerung. Zu hohe Leistung kann die Beschichtungskante verbrennen, zu geringe Leistung kann einen schwachen Kontrast erzeugen. Auch unterschiedliche Beschichtungsfarben und -dicken beeinflussen das Endergebnis.
Bei Serienteilen sind Tests unverzichtbar.
Blankes Aluminium
Blankes Aluminium kann lasergraviert werden, ist jedoch schwieriger zu bearbeiten als eloxiertes Aluminium.
Das Problem ist der Kontrast.
Rohaluminium reflektiert Licht und leitet Wärme gut. Ein zu schwacher Laser oder eine ungeeignete Wellenlänge kann eine Markierung erzeugen, die zu hell, zu flach oder uneinheitlich ist.
Für blankes Aluminium wird häufig ein Faserlaser bevorzugt, da er besser für Metalle geeignet ist. In manchen Fällen können Markierspray oder eine Oberflächenvorbereitung eingesetzt werden, um den Kontrast zu verbessern, insbesondere bei CO₂- oder Diodenlasern.
Für ein sichtbares Markenlogo, eine dekorative Kennzeichnung oder eine kundennahe Oberfläche können Eloxieren, Sandstrahlen, Bürsten oder Pulverbeschichten bessere Ergebnisse liefern.
Sandgestrahltes oder mattes Aluminium
Sandgestrahltes Aluminium besitzt eine matte Oberfläche. Dadurch werden Reflexionen reduziert und Lasermarkierungen sind im Vergleich zu glänzendem Rohaluminium besser sichtbar.
Sandstrahlen wird häufig vor dem Eloxieren eingesetzt, um eine gleichmäßige, hochwertige Oberfläche zu erzeugen.
Aluminiumprodukte mit sandgestrahlter und eloxierter Oberfläche liefern in der Regel klarere Lasergravurergebnisse als Produkte, die nur eloxiert wurden.
Welche Arten der Aluminium-Lasergravur gibt es?
Es gibt nicht den einen „besten Laser“ für jedes Aluminiumteil.
Der beste Laser hängt von der Aluminiumoberfläche, der erforderlichen Tiefe, dem Kontrast, dem Produktionsvolumen und der späteren Einsatzumgebung ab.
Faserlaser
Ein Faserlaser gehört zu den leistungsfähigsten Lösungen für Aluminium.
Er eignet sich besonders für tiefe oder langlebige Kennzeichnungen.
Faserlaser werden häufig für industrielle Laserbeschriftungen eingesetzt, weil sie auf Metallen sehr gut funktionieren.
Bei kundenspezifischen Aluminiumteilen ist die Faserlaserbeschriftung häufig die richtige Wahl, wenn die Kennzeichnung präzise, wiederholbar und serienreif sein muss.
MOPA-Faserlaser
Ein MOPA-Faserlaser ermöglicht eine genauere Steuerung der Pulsdauer. Dadurch lassen sich auf eloxiertem Aluminium unterschiedliche Farb- und Kontrasteffekte erzeugen.
MOPA-Laserbeschriftung wird häufig für schwarze Markierungen auf natur eloxiertem Aluminium sowie für kontrastreiche Kennzeichnungen ohne starken Materialabtrag eingesetzt.
Wenn Sie eine saubere schwarze Markierung auf silberfarbenem oder natur eloxiertem Aluminium wünschen, kann MOPA-Laserbeschriftung die bessere Wahl sein.
CO₂-Laser
Ein CO₂-Laser wird hauptsächlich für nichtmetallische Werkstoffe eingesetzt, kann jedoch bestimmte Aluminiumoberflächen markieren, insbesondere beschichtetes Aluminium.
Bei blankem Aluminium benötigt ein CO₂-Laser normalerweise Markierspray oder eine Spezialbeschichtung, um ein deutliches Ergebnis zu erzielen.
Diodenlaser
Ein Diodenlaser kann eloxiertes und einige beschichtete Aluminiumoberflächen markieren. Er ist bei Hobbygeräten und kleinen Werkstattmaschinen verbreitet.
Für industrielle Aluminiumteile weisen Diodenlaser jedoch Einschränkungen auf.
Ein Diodenlaser kann für kleine dekorative Projekte ausreichen, erreicht jedoch nicht dasselbe Ergebnis wie eine professionelle Faserlaserbeschriftung.
UV-Laser
UV-Laser eignen sich für sehr feine Kennzeichnungen und wärmeempfindliche Anwendungen. Sie erzeugen kleinere Wärmeeinflusszonen und können eingesetzt werden, wenn höchste Präzision erforderlich ist.
Bei den meisten üblichen Aluminiumstrangpress- und CNC-Bearbeitungsprojekten kommen eher Faserlaser, MOPA-Laser oder kontrollierte Markierungen auf eloxierten Oberflächen zum Einsatz.
Wie wählen Sie die richtige Lasergravurlösung für Ihr Aluminiumteil?
Die beste Methode hängt von dem Ergebnis ab, das Sie benötigen.
Nutzen Sie diese praktische Auswahlhilfe.
| Ihre Anforderungen | Empfohlene Lösung |
|---|---|
| Weißes Logo auf schwarzem Aluminium | Laserätzen nach schwarzer Eloxierung |
| Schwarze Markierung auf silber eloxiertem Aluminium | MOPA-Faserlaserbeschriftung |
| Industrieller QR-Code auf blankem Aluminium | Faserlaserbeschriftung oder geprüftes Markierspray |
| Dekoratives Logo auf pulverbeschichtetem Aluminium | Kontrollierter Abtrag der Beschichtung mit dem Laser |
| Kennzeichnung für starke Beanspruchung | Tiefe Faserlasergravur |
| Hochwertige Gehäusekennzeichnung | Sandstrahlen + Eloxieren + Laserbeschriftung |
| Kostengünstige Kennzeichnung kleiner Serien | Eloxiertes Aluminium mit geeignetem Laserverfahren |
| Rückverfolgbarkeit bei hohen Stückzahlen | Faserlaserbeschriftung mit Musterfreigabe |
| Aluminiumteil für den Außenbereich | Oberflächenbehandlung und Beständigkeit der Markierung bestätigen |
| Sichtteil für Endverbraucher | Zunächst Farbe, Kontrast und Oberflächenbild prüfen |
Warum sich Aluminium von anderen Werkstoffen unterscheidet
Aluminium wird häufig eingesetzt, weil es leicht, korrosionsbeständig, gut zerspanbar und nach der Oberflächenbehandlung optisch ansprechend ist. Genau diese Eigenschaften beeinflussen jedoch auch die Lasergravur.
Aluminium reflektiert Laserenergie
Blankes Aluminium besitzt eine hohe Reflektivität. Ein Teil der Laserenergie wird daher reflektiert, statt von der Oberfläche absorbiert zu werden.
Das ist ein Grund, weshalb Laser mit geringer Leistung auf Rohaluminium oft keine kräftige Markierung erzeugen können.
Aluminium leitet Wärme schnell ab
Aluminium besitzt eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit. Die Wärme verteilt sich schnell vom Laserspot weg.
Beim Endprodukt ist diese Wärmeleitfähigkeit häufig von Vorteil. Deshalb wird Aluminium für Kühlkörper, LED-Gehäuse, Elektronikgehäuse und Automobilteile verwendet.
Für die Lasergravur bedeutet dies jedoch, dass die Laserparameter sorgfältig gesteuert werden müssen.
Die Oberflächenbeschaffenheit verändert alles
Dieselbe Aluminiumlegierung kann je nach Oberflächenbehandlung sehr unterschiedliche Kennzeichnungsergebnisse liefern.
Zum Beispiel:
- Schwarz eloxiertes Aluminium kann eine helle weiße Markierung erzeugen.
- Natur eloxiertes Aluminium kann eine MOPA-Laserbeschriftung erfordern, um eine dunkle Markierung zu erzeugen.
- Blankes Aluminium benötigt möglicherweise einen Faserlaser für guten Kontrast.
- Pulverbeschichtetes Aluminium lässt sich gut markieren, doch zu hohe Laserenergie kann die Beschichtung verbrennen.
- Sandgestrahltes Aluminium kann Reflexionen reduzieren und die Sichtbarkeit verbessern.
Deshalb sollte die Lasergravur bereits vor der Produktion berücksichtigt und nicht erst am Ende beiläufig ergänzt werden.
| Verfahren | Beständigkeit | Detailgenauigkeit | Geeignet für | Einschränkung |
|---|---|---|---|---|
| Lasergravur | Hoch | Ausgezeichnet | Logos, QR-Codes, Seriennummern | Von der Oberfläche abhängig |
| Lasergravur | Sehr hoch | Gut | Tiefe, dauerhafte Markierungen | Langsamer |
| Siebdruck | Mittel | Gut | Farbige Grafiken | Kann sich abnutzen |
| Mechanische Gravur | Hoch | Mittel | Tiefe, fühlbare Markierungen | Werkzeugkontakt |
| Etiketten/Aufkleber | Niedrig bis mittel | Gut | Kostengünstige Kennzeichnung | Kann sich ablösen oder verschlechtern |
Weiße Markierung, schwarze Markierung und Tiefengravur auf Aluminium
Sie kennen möglicherweise nicht den Fachbegriff, wissen aber, welches Ergebnis Sie benötigen:
- Ein weißes Logo auf schwarzem Aluminium
- Ein schwarzer Code auf silbernem Aluminium
- Eine dauerhafte Seriennummer
- Ein tiefer Abdruck, der nicht verschwinden wird
- Eine saubere Marke, die professionell aussieht
Diese Effekte werden auf unterschiedliche Weise erzielt.
Weiße Markierung auf farbig eloxiertem Aluminium
Weiße Markierungen sind auf schwarzem oder farbig eloxiertem Aluminium üblich.
Der Laser entfernt oder verändert die gefärbte Eloxalschicht, so dass darunter ein helleres Aluminium oder Oxid zum Vorschein kommt. So entsteht ein sauberer Kontrast.
Dies ist einer der beliebtesten und zuverlässigsten Effekte für lasergravierte Aluminiumteile.

Schwarze Markierung auf klar eloxiertem Aluminium
Klar eloxiertes Aluminium ist leicht silbern. Eine weiße Markierung ist möglicherweise nicht gut genug sichtbar.
Auf dieser Oberfläche erzeugt eine schwarze oder dunkle Kennzeichnung einen besseren Kontrast. MOPA-Faserlaserbeschriftung wird häufig eingesetzt, wenn Kunden eine schwarze Markierung auf natur eloxiertem Aluminium wünschen.
Das Ergebnis hängt von den Laserparametern und der Eloxalschicht ab, daher wird ein Probetest empfohlen.
Tiefgravur auf blankem Aluminium
Wenn Langlebigkeit wichtiger ist als das Aussehen, ist eine tiefe Lasergravur vielleicht die bessere Wahl.
Bei der Tiefengravur wird Aluminiummaterial entfernt. Dadurch wird die Marke widerstandsfähiger gegen Abnutzung, Kratzer und raue Umgebungen.
Eine Tiefengravur ist jedoch langsamer als eine flache Gravur. Außerdem kann sie die optische Oberfläche deutlicher beeinflussen.
Aus diesem Grund sollte sie nur dann gewählt werden, wenn die Anwendung sie wirklich erfordert.
Laserätzen im Vergleich zur Lasergravur
Viele Menschen verwenden diese drei Begriffe, als würden sie dasselbe bedeuten:
- Laserätzen von Aluminium
- Lasergravur von Aluminium
Sie sind eng miteinander verwandt, aber nicht identisch.
Laserätzen von Aluminium
Ein schnelleres Verfahren, das flache Kennzeichnungen auf der Oberfläche erzeugt. Laserätzen eignet sich ideal für kontrastreiche Markierungen wie Texte, Seriennummern und Logos. Das Verfahren beeinflusst nur die Oberflächenschicht, sodass weniger Material abgetragen wird. Laserätzen ist eine gute Wahl, wenn die lasererzeugten Kennzeichnungen Ihres Produkts während der Nutzung nicht häufig abgerieben werden.

Lasergravur von Aluminium
Bei der Lasergravur wird mehr Material von der Aluminiumoberfläche abgetragen. Das Ergebnis ist in der Regel tiefer als beim Ätzen.
Dies ist sinnvoll, wenn die Markierung Abrieb, Verschleiß, Außenbewitterung oder rauen Industrieumgebungen standhalten muss.
Lasergravur kann auf einigen dünnen Aluminiumblechen auch durchdringende Muster erzeugen. Dieses Verfahren ist teurer als Laserätzen.
Fazit
Die Lasergravur von Aluminium ist ein wichtiger Produktionsschritt, der das endgültige Erscheinungsbild des Produkts beeinflusst. Das Verfahren erfordert hohe Präzision und eine starke langfristige Beständigkeit.
Wählen Sie das Laserverfahren anhand der Aluminiumoberfläche, des erforderlichen Kontrasts und der Verschleißbedingungen. Testen Sie bei Logos, QR-Codes und Rückverfolgbarkeitskennzeichnungen zunächst Muster, bevor Sie die Serienproduktion freigeben. Schwarze Eloxalschichten, MOPA-Markierungen und Tiefengravuren erzeugen sehr unterschiedliche Ergebnisse.
Bestätigen Sie vor der endgültigen Produktion stets Erscheinungsbild, Tiefe, Haltbarkeit und Verträglichkeit mit der Oberflächenbehandlung.
FAQ zur Lasergravur von Aluminium
Kann Aluminium mit dem Laser geätzt werden?
Ja. Aluminium kann mit dem Laser geätzt werden, aber das Ergebnis hängt von der Aluminiumoberfläche, dem Lasertyp, der Leistungseinstellung und dem gewünschten Markierungseffekt ab. Eloxiertes Aluminium ergibt in der Regel ein saubereres und kontrastreicheres Ergebnis als blankes Aluminium.
Was ist die beste Aluminiumoberfläche für das Laserätzen?
Eloxiertes Aluminium ist oft die beste Wahl für saubere, kontrastreiche Laserbeschriftungen. Schwarz eloxiertes Aluminium kann helle weiße Markierungen erzeugen, während natur eloxiertes Aluminium für dunklere Markierungen eine MOPA-Laserbeschriftung erfordern kann.
Ist die Laserätzung von Aluminium dauerhaft?
Laserätzungen können bei vielen Anwendungen dauerhaft sein, insbesondere wenn sie auf einer geeigneten Aluminiumoberfläche durchgeführt werden. Die Haltbarkeit hängt jedoch von der Tiefe der Markierung, der Oberflächenbeschaffenheit, dem Abrieb, der Korrosion und der endgültigen Arbeitsumgebung ab. Bei stark beanspruchten Teilen kann eine tiefere Lasergravur besser sein.
Was sind die Hauptunterschiede zwischen Laserätzung und Lasergravur auf Aluminium?
Das Laserätzen ist ein schnellerer Prozess, der flache Markierungen auf der Oberfläche erzeugt, während bei der Lasergravur mehr Material abgetragen wird, um tiefere, dauerhaftere Markierungen zu erzeugen.
Wie sieht es mit der Haltbarkeit von lasergraviertem Aluminium im Vergleich zu anderen Materialien aus?
Lasergraviertes Aluminium ist äußerst langlebig, verschleißfest, korrosionsbeständig und verblasst nicht, so dass es sich für den langfristigen Einsatz in rauen Umgebungen eignet.
Was sind die besten Methoden zur Vorbereitung von Aluminium für die Lasergravur?
Reinigen Sie die Oberfläche gründlich, um Verunreinigungen zu entfernen, wählen Sie den geeigneten Lasertyp aus und passen Sie die Leistung und die Geschwindigkeit entsprechend der Aluminiumstärke und der gewünschten Tiefe an.
Kann man mit der Lasergravur Farbmarkierungen auf Aluminium erzeugen?
Ja, Farbmarkierungen können auf eloxiertem Aluminium mit speziellen Lasereinstellungen oder -techniken erzielt werden. Die Möglichkeit, Farben zu erzeugen, ist jedoch im Vergleich zur Gravurtiefe begrenzt.
Welche Branchen profitieren am meisten von der Lasergravur von Aluminium?
Branchen wie die Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie, die Elektronikindustrie, die Medizintechnik und die Werbeartikelindustrie profitieren in hohem Maße von der Lasergravur aufgrund ihrer Präzision, Haltbarkeit und Vielseitigkeit.
Sollte Aluminium vor oder nach dem Eloxieren lasergeätzt werden?
Für sichtbare Logos, Texte, QR-Codes und Seriennummern wird Aluminium häufig nach dem Eloxieren gelasert, da der Laser einen Kontrast auf der Eloxalschicht erzeugen kann. Die beste Reihenfolge hängt jedoch vom gewünschten Aussehen, der Haltbarkeit der Marke und den Anforderungen an die Oberflächenbehandlung ab.

